23 May 2026, 12:17

Neuer Kölner Oberbürgermeister will Dom für Olympische Bewerbung nutzen

Neuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung besser an Köln anpassen

Neuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung besser an Köln anpassen - Neuer Kölner Oberbürgermeister will Dom für Olympische Bewerbung nutzen

Torsten Burmester hat die Stichwahl um das Kölner Oberbürgermeisteramt gewonnen und übernimmt damit die Führung in Deutschlands viertgrößter Stadt. Sein Sieg fällt in eine Phase, in der Nordrhein-Westfalen eine Olympische Bewerbung mit dem Fokus auf die Rhein-Ruhr-Region vorbereitet. Burmester möchte nun im Rahmen des Antrags mehr Gewicht auf Köln selbst legen.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) plant, im Herbst 2026 ein Bewerbungskonzept sowie eine Gastgeberstadt oder -region auszuwählen. Berlin, Hamburg und München zählen zu den Städten, die eine mögliche Kandidatur prüfen. Noch steht jedoch nicht fest, ob der DOSB die Spiele 2036, 2040 oder 2044 anstreben wird.

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Der aktuelle Vorschlag Nordrhein-Westfalens konzentriert sich vor allem auf das Rhein-Ruhr-Gebiet. Burmester hingegen plädiert dafür, Köln eine größere Rolle einzuräumen. Er verweist auf den zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Kölner Dom als starkes Symbol für die Bewerbung.

Der designierte Oberbürgermeister ist überzeugt, dass die weltweite Bekanntheit des Doms die Chancen der Region erhöhen könnte. Sein Vorschlag zielt darauf ab, die Schwerpunkte der Bewerbung neu zu justieren und Köln stärker in die Planung einzubinden.

Die endgültige Entscheidung des DOSB über die Olympische Bewerbung wird 2026 fallen. Sollte Nordrhein-Westfalen den Zuschlag erhalten, könnte der Kölner Dom im Rahmen der Kampagne zu einem zentralen Element werden – mit einem stärkeren Fokus auf die Stadt selbst.

Quelle