Ermittler nehmen nach 39 Jahren den Cold-Case-Mord an einem 5-jährigen Mädchen wieder auf - Neue Hoffnung im ungelösten Mordfall Zeynep nach 38 Jahren
Fast 40 Jahre nach dem Mord an der fünfjährigen Zeynep in Neuenrade haben die Ermittler den Fall wiederaufgenommen. Die ungelöste Tat zählt bis heute zu den rätselhaftesten Verbrechen im Märkischen Kreis. Die Behörden hoffen nun, dass moderne forensische Methoden endlich Antworten liefern können.
Zeynep verschwand in der Nacht zum 19. August 1986 spurlos aus ihrem Kinderzimmer. Stunden später wurde ihre Leiche halb entkleidet mit tödlichen Stichwunden am Hals in einem nahegelegenen Wald gefunden. Trotz einer großangelegten Fahndung blieb der Täter damals unentdeckt.
Die Ermittler gehen mittlerweile von einem sexualmotivierten Angriff aus. Mit Hilfe modernster Forensik untersuchen sie nun alte Beweismittel neu – in der Hoffnung auf Spuren, die die damalige Technik übersehen hat. Der Fall wird zudem in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY … ungelöst vorgestellt, um die Erinnerung der Öffentlichkeit wachzurütteln.
Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, wurde eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Die Polizei zeigt sich zuversichtlich, den Fall dank Fortschritten in der DNA-Analyse und erneuertem öffentlichen Interesse aufzuklären.
Die erneute Ermittlung verbindet aktuelle forensische Wissenschaft mit einem öffentlichen Zeugenaufruf. Die Behörden bitten jeden, der auch nur die geringste Information hat, sich zu melden. Der Fall bleibt offen – die Ermittler sind entschlossen, nach Jahrzehnten des Schweigens endlich Gerechtigkeit zu schaffen.






