06 May 2026, 02:11

Neue Hoffnung für das gestoppte Wohnprojekt "Living by the Strunde" in Bergisch Gladbach

Detailierte alte Stadtkarte mit Gebäuden, Straße und Text, mit einem Vorschlag für eine Entwicklung am unteren Rand.

Neue Hoffnung für das gestoppte Wohnprojekt "Living by the Strunde" in Bergisch Gladbach

Stillstand beim Wohnprojekt „Living by the Strunde“ in Bergisch Gladbach könnte bald überwunden werden

Eine Delegation unter Beteiligung des früheren Regierungskoordinators Ronald Pofalla hat kürzlich mit Vertretern der Stadt gesprochen, um die Wiederbelebung des seit einem Jahr ruhenden Vorhabens voranzutreiben. Das Projekt war wegen finanzieller Schwierigkeiten des Hauptinvestors, der Gröner Group, zum Erliegen gekommen.

Die Projektgesellschaft gehört zu 89,9 Prozent der CGRE AG, einem Unternehmen mit Verbindungen zu Christoph Gröner. Gegen Gröner laufen derzeit Insolvenzverfahren, zudem gibt es Vorwürfe wegen Fehlverhaltens – Faktoren, die zur Aussetzung des Projekts beigetragen haben. Trotz dieser Hindernisse zeigt sich die Stadt entschlossen, eine Lösung zu finden.

Bevor die Arbeiten jedoch fortgesetzt werden können, hat die Verwaltung eine klare Bedingung gestellt: Die Investoren müssen konkrete Fortschritte beim Vorantreiben des Vorhabens nachweisen. Lang überfällige Gutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur werden nun endlich in Angriff genommen. Diese technischen Prüfungen sind unerlässlich, bevor der Bebauungsplan neu bewertet werden kann.

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Das jüngste Treffen mit Pofalla und Stadtvertretern deutet auf einen erneuten Anlauf hin, die Blockade zu durchbrechen. Die Verantwortlichen betonen jedoch, dass erst dann weitere Schritte folgen, wenn die Investoren ihre Verpflichtungen erfüllen.

Die Zukunft von „Living by the Strunde“ hängt nun davon ab, ob die Geldgeber Fortschritte vorweisen können. Sobald die erforderlichen Gutachten vorliegen, kann die Stadt die Arbeit am Bebauungsplan wiederaufnehmen. Bis dahin bleibt das Projekt auf Eis.

Quelle