11 April 2026, 08:19

Münsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem finanziellen Aus

Schwarzes und weißes Foto einer Stadtstraße mit Gebäuden, Strommasten, Kabeln, Fahrzeugen und Himmel, beschriftet mit "Book House and Works, Bergen, Oregon" unten.

Münsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem finanziellen Aus

Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben

Angesichts wachsender finanzieller Belastungen steht das Münsteraner Straßenmagazin Draußen vor dem Aus. Die Publikation, die obdachlosen und arbeitslosen Verkäufer:innen eine Einnahmequelle bietet, sieht sich seit ihrem Start vor Jahren der größten Herausforderung gegenüber. Steigende Kosten und sinkende Einnahmen haben das von einem gemeinnützigen Verein getragene Magazin an den Rand des Scheiterns gebracht.

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Draußen ist für etwa 70 Menschen in Münster eine Lebensader – sie verdienen ihr Geld mit dem Verkauf der Zeitschrift. Jede Ausgabe kostet 2,80 Euro, die monatliche Auflage liegt bei rund 8.000 Exemplaren. Doch die Verkaufserlöse und Spenden sind drastisch zurückgegangen, während die Druckkosten weiter steigen.

Babsi Vahle, Geschäftsführerin und alleinige Redakteurin, leitet ein kleines Team aus vier Teilzeitmitarbeiter:innen. Trotz der angespannten finanziellen Lage bleibt sie zuversichtlich, dass vermehrte Spenden und Sachleistungen das Magazin retten könnten. Die Publikation, die sich seit Langem durch ihren Fokus auf soziale und politische Themen auszeichnet, wird traditionell von der Münsteraner Stadtgesellschaft unterstützt.

Das Team von Draußen gibt nicht auf. Ihre Entschlossenheit, weiterzumachen, zeigt sich in einer Phase, in der das Überleben des Magazins auf der Kippe steht. Ohne eine finanzielle Wende könnte Draußen gezwungen sein, die Arbeit einzustellen. Ein solches Ende würde Dutzenden schutzbedürftigen Verkäufer:innen eine wichtige Einnahmequelle nehmen. Fürs Erste hängt die Zukunft des Magazins davon ab, ob rechtzeitig genug Unterstützung kommt.

Quelle