Münster und Café Lomo einig: Straßenverkauf mit strengeren Auflagen zum Weihnachtsmarkt
Ortrun SteinbergMünster und Café Lomo einig: Straßenverkauf mit strengeren Auflagen zum Weihnachtsmarkt
Münster hat sich mit dem Café Lomo auf eine Regelung für dessen Straßenverkauf während der Weihnachtsmarktsaison geeinigt. Die Vereinbarung ermöglicht es dem Café, seinen Außenverkauf fortzusetzen – allerdings unter strengeren Auflagen, um die Fußgängerbereiche frei zu halten. Die Stadt zeigt sich erleichtert über die Bereitschaft des Betreibers, die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen.
Laut der Einigung darf das Café Lomo bis zum täglichen Schließen der Weihnachtsmärkte an seinem Außenschalter verkaufen. Die Öffnungszeiten reichen dabei sonntags bis donnerstags bis 20 Uhr und werden freitags sowie samstags auf 21 Uhr ausgeweitet. Zudem muss das Café sicherstellen, dass sein Aufbau die Fußgängerzone zwischen der Salzstraße und dem Syndikatplatz nicht versperrt.
Zur Gewährleistung der Sicherheit wird das Café einen Sicherheitsdienst beauftragen. Dessen Aufgabe ist es, den Bereich vor dem Lokal während der vorweihnachtlichen Hochphase frei von Hindernissen zu halten. Vertreter der Stadt lobten die kooperative Haltung des Betreibers, der damit den erhöhten Sicherheitsbedürfnissen in der festlichen Zeit Rechnung trägt.
Konkrete Angaben dazu, wie sich die Nutzung der Salzstraße in den vergangenen Jahren verändert hat oder wie sie im Vergleich zu anderen Innenstadtbereichen dasteht, blieben aus. Als einziger Bezug wurde erwähnt, dass ein Foto der Straße ab dem 13. März im Schaufenster des Stadtmuseums zu sehen sein wird.
Die getroffene Regelung ermöglicht es dem Café Lomo, seinen Verkauf rechtssicher fortzuführen, ohne die Gehwege zu blockieren. Sicherheitskräfte werden den Bereich überwachen, um Verstopfungen zu vermeiden. Die Stadt bestätigte, dass die Fußgängerzone während der gesamten Weihnachtsmarktsaison uneingeschränkt zugänglich bleibt.






