31 March 2026, 02:16

Mönchengladbachs Energiebericht: Höhere Kosten trotz stabiler Verbräuche – was jetzt geplant ist

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund und einem blauen Himmel im Hintergrund, mit Solarpanelen auf einem Dach, die den Einsatz erneuerbarer Energien anzeigen.

Mönchengladbachs Energiebericht: Höhere Kosten trotz stabiler Verbräuche – was jetzt geplant ist

Mönchengladbachs aktueller Energiebericht zeigt gemischte Fortschritte bei der Reduzierung der Emissionen städtischer Gebäude

Während einige Verbrauchswerte stabil blieben, stieg der Heizölverbrauch im Jahr 2024 deutlich an. Gleichzeitig hat die Stadt ehrgeizige Pläne für künftige Modernisierungen vorgelegt, darunter die Einführung digitaler Zähler und Projekte für erneuerbare Energien.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Energiekosten für die städtischen Gebäude kletterten 2024 auf 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch blieb der Erdgasverbrauch mit 50,4 Millionen Kilowattstunden (kWh) konstant, und auch der Stromverbrauch lag mit 13,32 Millionen kWh nahezu unverändert. Allerdings stieg die Nachfrage nach Heizöl von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh deutlich an.

Mit einem Anteil von 49 Prozent am Strom- und 62,5 Prozent am Erdgasverbrauch waren Schulen die größten Energieverbraucher. Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten weitgehend unverändert.

In den vergangenen zwei Jahren hat das städtische Gebäudemanagement (gmmg) sein Personal aufgestockt und die Systeme für Energieüberwachung und Automatisierung verbessert. Eine kürzlich durchgeführte Modernisierung der Beleuchtung kostete 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Mittel aus einem Bundeszuschuss stammte.

Für die Jahre 2026 bis 2028 sind weitere Maßnahmen geplant: Alte Stromzähler sollen durch digitale Systeme ersetzt und Wasser- sowie Wärmedaten in einer zentralen Plattform zusammengeführt werden. Zudem werden die Heizungsanlagen in 42 Schulen im Rahmen umfassender Energiesparmaßnahmen modernisiert oder ausgetauscht. Auch die Installation von Solaranlagen ist für künftige Projekte vorgesehen.

Die Energiestrategie der Stadt setzt auf die Modernisierung der Infrastruktur und die Senkung der langfristigen Kosten. Durch digitale Zähler, Solarenergie und Heizungsmodernisierungen soll der Verbrauch in Schulen und anderen städtischen Gebäuden reduziert werden. Weitere Schritte hängen von der Finanzierung und den Umsetzungszeitplänen ab.

Quelle