Mönchengladbach probt den Ernstfall: Großübung testet Katastrophenschutzplan BHP 500 NRW
Darius CasparMönchengladbach probt den Ernstfall: Großübung testet Katastrophenschutzplan BHP 500 NRW
Großangelegte Notfallübung findet diese Woche in Mönchengladbach statt
In dieser Woche wird in Mönchengladbach eine großangelegte Notfallübung stattfinden. Dabei wird der Katastrophenschutzplan BHP 500 NRW des Landes Nordrhein-Westfalen auf den Prüfstand gestellt. Anwohner müssen mit geringfügigen Verzögerungen rechnen, wenn ein Konvoi durch die Stadt fährt.
Die Übung beginnt mit der Zusammenkunft eines Konvois auf der Straße Am Borussiapark. Einsatzfahrzeuge, die mit blauen Flaggen und Blaulicht gekennzeichnet sind, werden durch Mönchengladbach fahren. Beteiligt sind die Feuerwehr Mönchengladbach sowie vier große Hilfsorganisationen.
Im Mittelpunkt der Übung stehen drei zentrale Bereiche: die Zusammenstellung der Einsatzteams, die Koordination der Konvois und die Einrichtung von Operationszonen. Sechs örtliche Schulen, darunter das Schulzentrum Neuwerk, wurden als Notunterkünfte ausgewiesen. Der Standort Neuwerk ist bereits mit wichtigen Versorgungsgütern ausgestattet.
Ehrenamtliche Helfer der Hilfsorganisationen werden die Einsatzteams verstärken. Der Plan sieht vor, bis zu 500 Menschen mit Notversorgung und Unterkunft zu versorgen.
Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit zwischen Rettungskräften und Freiwilligen zu testen. Während der Fahrt des Konvois ist mit leichten Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Verantwortlichen versicherten, dass die Übung dazu beitrage, die Katastrophenbewältigung in der Region zu verbessern.






