13 April 2026, 16:19

Mindestlohn steigt 2026 und 2027 auf bis zu 14,60 Euro pro Stunde

Liniendiagramm auf einem weißen Hintergrund mit der Überschrift "Die Vorteile der erhöhten Produktivität der letzten 35 Jahre sind nicht an die Mittelschicht gegangen."

Mindestlohn steigt 2026 und 2027 auf bis zu 14,60 Euro pro Stunde

Mindestlohn in Deutschland steigt 2026 und 2027 weiter an

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland wird 2026 und 2027 erneut erhöht – von derzeit 12,82 Euro auf dann 14,60 Euro pro Stunde. Unternehmen und Arbeitnehmer bereiten sich nun auf die bevorstehenden Änderungen vor.

Eingeführt wurde der Mindestlohn in Deutschland 2015 mit 8,50 Euro pro Stunde. 2022 stieg er auf 12 Euro und liegt aktuell bei 12,82 Euro. Zum 1. Januar 2026 wird er auf 13,90 Euro angehoben, bevor er 2027 weiter auf 14,60 Euro klettert.

Von der nächsten Erhöhung 2025 könnten bis zu 6,6 Millionen Beschäftigte profitieren. Gleichzeitig treiben die Anpassungen jedoch die Kosten für Unternehmen in die Höhe. Eine Friseurin in Lünen plant beispielsweise, die Preise um 4 bis 6 Prozent zu erhöhen, um die höheren Lohnkosten auszugleichen. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks bezeichnet die Steigerungen für 2026 und 2027 hingegen als "ausgewogen und verkraftbar".

Ökonomen warnen, dass eine Erhöhung des Mindestlohns um 10 Prozent die Verbraucherpreise um 6,8 bis 7,8 Prozent in die Höhe treiben könnte. Das würde die Haushalte zusätzlich belasten, die bereits mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben.

Die schrittweise Anhebung bringt den Mindestlohn auf ein neues Rekordniveau. Während Arbeitnehmer mehr verdienen, könnten Unternehmen die Mehrkosten an die Kunden weitergeben. Die Änderungen treten im Januar 2026 und 2027 in Kraft.

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