17 March 2026, 00:39

Millionenraub in Gelsenkirchen: Einbrecher plündern über 3.000 Sparkassen-Schließfächer

Ein alter Goldscheck aus dem Jahr 1873 mit einem Porträt eines Mannes darauf.

Polizeipräsident: Gelsenkirchener Fall kein 'Ocean's Eleven' - Millionenraub in Gelsenkirchen: Einbrecher plündern über 3.000 Sparkassen-Schließfächer

Einbrecher überfallen Sparkasse in Gelsenkirchen-Buer während der Weihnachtsfeiertage

Während der späten Dezemberfeiertage drangen Diebe in die Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen-Buer ein. Sie bohrten sich in den Tresorraum vor und brachen über 3.000 Schließfächer auf. Die Einbrecher erbeuteten Gold, Bargeld und andere Wertgegenstände im Millionenwert.

Polizeipräsident Tim Frommeyer bezeichnete die Täter als abgehärtete Kriminelle. Er betonte, dass ihr Vorgehen tausende Menschen geschädigt und Existenzgrundlagen zerstört habe. Das Ausmaß des Raubüberfalls deutet auf eine größere Gruppe von Komplizen hin; forensische Spuren geben Hinweise auf mehrere Ansatzpunkte.

Frommeyer wies Vergleiche mit den Ocean's-Eleven-Filmen zurück und nannte den Fall deutlich ernster. Er warnte, dass mit zunehmender Beteiligtenzahl auch die Wahrscheinlichkeit von Fehlern steige. Ermittler der Gelsenkirchener Polizei und der Staatsanwaltschaft Essen arbeiten gemeinsam an der Aufklärung.

Trotz der Komplexität des Falls zeigte sich Frommeyer zuversichtlich, dass die Täter gefasst werden. Die schiere Größe der Operation könne den Behörden letztlich helfen, ihre Spur zu verfolgen.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Polizei unterstrich die Schwere der Tat sowie den großen Einsatz an Ressourcen. Die gestohlenen Gegenstände – darunter Gold und Bargeld – wurden bisher nicht wiedergefunden.

AKTUALISIERUNG

Neue Entwicklungen im Gelsenkirchener Banküberfall: 140 Safes unberührt, 600 Spuren verfolgt

Die Sparkasse Gelsenkirchen hat bekannt gegeben, dass 140 Safe-Fächer während des Überfalls unberührt blieben und somit einigen Kunden Erleichterung bieten. Meanwhile, die Polizei verfolgt über 600 Ermittlungsansätze und erweitertthus ihre Suche nach den Tätern. Wichtige Entwicklungen sind:

  • 140 Safes wurden nicht aufgebrochen; Zugangstermine beginnen nächste Woche.
  • Die Polizei folgt über 600 Hinweisen, was eine erhebliche Steigerung gegenüber den ursprünglichen Berichten darstellt.
  • Warnung vor Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben, um nach Wertgegenständen im Haus zu fragen.