23 June 2026, 22:12

Messerattacke in Duisburg: 35-Jähriger nach versuchtem Totschlag in U-Haft

POL-DU: Neudorf-Nord: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg: Mann bei Auseinandersetzung schwer verletzt

Messerattacke in Duisburg: 35-Jähriger nach versuchtem Totschlag in U-Haft

Ein 35-jähriger Mann aus Duisburg steht unter dem Verdacht des versuchten Totschlags, nachdem es am Samstagabend zu einer Messerattacke gekommen war. Das Opfer, ein 38-Jähriger, erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen kurz nach der Auseinandersetzung am Tatort fest.

Der Vorfall ereignete sich gegen 18:30 Uhr am 5. Juli in der Oststraße. Eine Gruppe von Personen geriet in einen Streit, bei dem der Beschuldigte das Opfer laut Zeugenaussagen mehrfach mit einem Messer attackiert haben soll. Umstehende griffen ein, um Schlimmeres zu verhindern, und ein Augenzeuge alarmierte die Polizei.

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Die Beamten trafen schnell ein und nahmen den 35-Jährigen, der die türkische Staatsbürgerschaft besitzt, vorläufig fest. Das Opfer wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Duisburger Polizei bildete eine Sonderkommission für Kapitaldelikte, die in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft den Fall als versuchten Totschlag einstuft.

Am Sonntag, dem 6. Juli, erließ ein Richter des Duisburger Amtsgerichts einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten. Die Ermittler untersuchen weiterhin die genauen Umstände und mögliche Motive der Tat.

Der Tatverdächtige bleibt in Untersuchungshaft, der Verdacht des versuchten Totschlags besteht weiter. Die Ermittlungen zur vollständigen Aufklärung des Vorfalls laufen noch. Der Zustand des Opfers ist stabil, und nach dem Eingreifen der Zeugen wurden keine weiteren Verletzungen gemeldet.

Quelle