Maxipark erhält Millionenförderung für klimaresiliente Erweiterung zur IGA 2027
Ortrun SteinbergMaxipark erhält Millionenförderung für klimaresiliente Erweiterung zur IGA 2027
Bundesbauminister Hubertz hat einen Millionenförderungszuschuss für die Erweiterung des Maxiparks bewilligt. Das Vorhaben, das im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 realisiert wird, umfasst den Bau einer Maxiplaza, eines Maxigartens sowie eines Bildungsgebäudes. Ziel ist es, biologische Vielfalt, Klimaanpassung und Umweltschutz zu vereinen.
Die Erweiterung ist Teil des Projekts „IGA-Projekt Maximilianpark und Gartenkompetenzzentrum“ und gehört zu 53 bundesweit geförderten Maßnahmen zur Klimaanpassung. Die Bundesregierung übernimmt dabei 75 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 7,44 Millionen Euro.
Den Anfang macht der Bau der Maxiplaza, gefolgt vom Maxigarten und dem Bildungsgebäude. Der Maxigarten soll durch ein verbessertes Mikroklima Hitze und Starkregenrisiken mindern und gleichzeitig den Aufenthalt für Besucher angenehmer gestalten.
Das Projekt soll tausende Besucher dazu anregen, klimaresiliente Gestaltungsansätze für eigene Grünflächen zu übernehmen. Der Maxipark verzeichnet bereits jährlich rund 450.000 Besucher und ist damit ein wichtiger regionaler Anziehungspunkt. Auch die Lehrküche im Bildungsgebäude wird eine Rolle in der Umweltbildung spielen, indem sie Kindern vermittelt, wie sie eigenes Gemüse anbauen und zubereiten können.
Die Erweiterung bringt nicht nur neue Angebote in den Maxipark, sondern stärkt auch seine Funktion als Vorreiter in Sachen Klimaanpassung. Dank der Bundesförderung sind die meisten Kosten gedeckt. Von der Initiative profitieren sowohl die Umwelt als auch die zahlreichen Besucher, die das Gelände jedes Jahr nutzen.






