Martin Rump triumphiert beim 24-Stunden-Rennen und überholt Formel-1-Star Verstappen
Darius CasparMartin Rump triumphiert beim 24-Stunden-Rennen und überholt Formel-1-Star Verstappen
Martin Rump lieferte beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eine herausragende Leistung ab und sicherte sich den zweiten Platz in der Pro-Am-Klasse. Der estnische Fahrer distanzierte dabei sogar den Formel-1-Weltmeister Max Verstappen, der während des Rennens mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Rumps Erfolg kam nach einem anstrengenden Programm, das ihn innerhalb von 48 Stunden in zwei verschiedenen Ländern an den Start brachte.
Das Wochenende hatte für Rump mit einem Klassensieg bei der 24H-Series-Europameisterschaft für Langstreckenrennen in Spa-Francorchamps begonnen. Nur wenige Tage später ging er beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start – erstmals am Steuer eines Porsche 911 GT3 R. Zusammen mit seinem Teamkollegen Ben Bünnagel startete er von Platz vier in ihrer Klasse und Platz 13 im Gesamtfeld.
Das Rennen gestaltete sich anspruchsvoll, doch Rump und Bünnagel behielten die Übersicht. Trotz starker Konkurrenz durch Spitzenfahrer im Ausdauersport überquerten sie als Zweite in der Pro-Am-Kategorie und als Elfte insgesamt die Ziellinie. Besonders bemerkenswert: Sie ließen dabei Verstappen hinter sich, dessen Rennen durch einen langen Boxenstopp für Reparaturen beeinträchtigt worden war.
Verstappen, der in einer anderen Klasse an den Start gegangen war, beendete das Rennen auf Platz 38. Rumps Doppelerfolg – der Sieg in Spa und die Podestplatzierung auf dem Nürburgring – unterstrich indes seine Vielseitigkeit und Ausdauer. Die Veranstaltung fand am 16. und 17. Mai statt, wobei Rump einen Porsche 911 der GT3-Klasse über die volle Distanz von 24 Stunden steuerte.
Sein Auftritt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring markierte einen weiteren starken Auftritt in Rumps Karriere als Langstreckenrennfahrer. Mit dem zweiten Platz in der Klasse und vor einem prominenten Konkurrenten festigte er seinen Ruf als ernstzunehmende Konkurrenz. Gleichzeitig demonstrierte das Rennen seine Fähigkeit, sich schnell anzupassen – hatte er doch innerhalb weniger Tage zwischen verschiedenen Fahrzeugen und Strecken gewechselt.






