20 March 2026, 22:16

LEADER-Region HIM startet zwei neue Förderprogramme für lebendige Dörfer

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

LEADER-Region HIM startet zwei neue Förderprogramme für lebendige Dörfer

Die LEADER-Region HIM führt zwei neue Förderprogramme ein, um lokale Gemeinschaften zu stärken. Ein Programm richtet sich an kleine Projekte zur Aufwertung öffentlicher Räume, das andere konzentriert sich ausschließlich auf jugendgeführte Initiativen. Beide zielen darauf ab, ländliche Gebiete lebendiger und inklusiver zu gestalten.

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Erstmals wird der gesamte Bewerbungsprozess für das Kleinprojekte-Programm vollständig digital ablaufen, was die Antragstellung für Interessierte deutlich vereinfacht.

Das Förderprogramm für Kleinprojekte priorisiert Vorhaben, die die regionale Infrastruktur und das Gemeinschaftsleben verbessern. Gefördert werden unter anderem neue Bänke, Sitzbereiche, Informationsschilder, Spielplatzausstattungen und generationenübergreifende Begegnungsstätten. Auch Bildungsformate wie Workshops, Vorträge und Lernangebote sind förderfähig. Die Unterstützung kann bis zu 80 % der Gesamtkosten decken und steht Projekten mit einem Budget von bis zu 20.000 Euro offen.

Bewerbungen für dieses Programm sind vom 20. März 2026 bis zum 26. April 2026 möglich. Die Einreichung erfolgt online über den aktivierten Link unter www.leader-him.de/kleinprojekte-programm. 2025 wurden im Rahmen des Programms bereits 12 Projekte in Himberg, Markgrafneusiedl und Schönberg im Vogtlandkreis erfolgreich gefördert.

Parallel dazu startet der erste eigenständige Jugendaufruf, der gezielt Projekte von und für junge Menschen mit Fördersummen zwischen 1.000 und 8.000 Euro unterstützt. Zur Ideenentwicklung finden vom 24. März bis 13. April 2026 Workshops in Hemer, Iserlohn und Menden statt. Junge Antragstellende reichen ihre Vorschläge über ein digitales Formular unter www.leader-him.de/jugendaufruf ein.

Die Auswahl der Jugendprojekte erfolgt durch eine Peer-Bewertung: Junge Menschen begutachten und bewerten die eingereichten Ideen. Die Lokale Aktionsgruppe trifft anschließend die endgültige Förderentscheidung. Alle geförderten Projekte müssen öffentlich zugänglich sein oder einen klaren Gemeinschaftsnutzen aufweisen, um ländliche Räume als Lebens-, Arbeits- und Erholungsorte zu festigen.

Beide Programme sollen ländliche Gemeinschaften durch praxisnahe, bürgernahen Verbesserungen stärken. Während das Kleinprojekte-Programm Infrastruktur und Bildungsinitiativen fördert, ermöglicht der Jugendaufruf jüngeren Einwohnerinnen und Einwohnern, ihre Umgebung aktiv mitzugestalten. Erfolgreiche Antragstellende erhalten finanzielle Unterstützung, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Quelle