Langenfeld verschärft Annahmegrenzen für Bauschutt am Wertstoffhof Hansastraße
Eleonora JunitzLangenfeld verschärft Annahmegrenzen für Bauschutt am Wertstoffhof Hansastraße
Neue Annahmegrenzen für Bauschutt und Abbruchmaterial am Wertstoffhof Hansastraße in Langenfeld
Der städtische Betriebshof der Stadt Langenfeld hat am Annahmestelle an der Hansastraße neue Beschränkungen für Bau- und Abbruchabfälle eingeführt. Grund sind steigende Entsorgungskosten, die sich auf die Mengen auswirken, die Anwohner dort abgeben dürfen. Künftig gelten strengere Obergrenzen für bestimmte Materialien pro Besuch.
Pro Anlieferung dürfen Bürger nun maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt am Wertstoffhof Hansastraße entsorgen. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toilettenkeramik, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel. Die Gebühr pro Anlieferung bleibt unverändert bei 8,00 Euro.
Einige Materialien werden auch weiterhin nicht angenommen. Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster und Türen waren bereits vor den neuen Regelungen ausgeschlossen. Ebenfalls nicht akzeptiert werden Gipskartonplatten und Gasbetonsteine.
Für größere Mengen gibt es Alternativen: Die Deponie im Immigrath-Viertel nimmt größere Mengen an Bau- und gemischten Abbruchabfällen – einschließlich Fenster und Türen – zum Preis von 5,00 Euro pro Kofferraumladung an. Auch private Entsorgungsfirmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling übernehmen diese Materialien gegen Gebühr.
Ziel der neuen Beschränkungen ist es, die wachsenden Entsorgungskosten in den Griff zu bekommen. Anwohner mit kleinen Mengen des zugelassenen Bauschutts können weiterhin den Wertstoffhof Hansastraße nutzen. Wer größere Mengen oder nicht zugelassene Materialien entsorgen muss, ist auf die Bezirksdeponie oder lizenzierte Entsorger angewiesen.
