Kunst auf Rädern: Arnsberg und Meschede starten mobile Jugendkunstschule
Darius CasparKunst auf Rädern: Arnsberg und Meschede starten mobile Jugendkunstschule
Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule auf Rädern
Arnsberg und Meschede bringen eine neue kommunale Jugendkunstschule auf den Weg, um die kulturelle Bildung in der Region auszubauen. Das Projekt verzichtet auf einen festen Standort und setzt stattdessen auf mobile Kunst-Einheiten, die Kinder und Jugendliche in der gesamten Region erreichen sollen. Gefördert und unterstützt wird die Initiative vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen seines Regionalen Kulturprogramms.
Federführend ist die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg, wo Beate Herrmann die Gründungsphase leitet. In den kommenden Wochen wird Herrmann Künstler:innen und Kultureinrichtungen in Arnsberg, Meschede und Sundern besuchen, um mögliche Teilnehmer:innen für das Programm zu gewinnen.
Das Rückgrat des Projekts bilden acht Kunstmobile, kurz KUMOs genannt. Vier davon werden in Meschede stationiert, vier in Arnsberg. Damit kann die Jugendkunstschule kreative Workshops direkt in Stadtzentren und Wohnviertel bringen. Lokale Künstler:innen aus der Region sind eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschließen und das Programm mitzugestalten.
Interessierte Gruppen wie Schulen oder Gemeinschaftszentren können einen Besuch des KUMO mit seinen Künstler:innen anfordern. Gemeinsam entwickeln sie ein 30-stündiges, maßgeschneidertes Kulturangebot für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, künstlerische Bildung durch den Verzicht auf einen festen Standort niedrigschwellig zugänglich zu machen.
Die Förderung des Ministeriums deckt den Großteil der Kosten für die ersten drei Jahre ab, während Arnsberg und Meschede etwa ein Drittel der Ausgaben selbst tragen. Weitere Informationen gibt es bei der Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. unter der Telefonnummer 02972 98 94 216 oder per E-Mail an [email protected].
Die Jugendkunstschule setzt auf dezentrale Kulturarbeit mit Jugendlichen durch ein Netzwerk lokaler Künstler:innen. Mit den mobilen Einheiten stellt das Programm sicher, dass kreative Angebote Kinder und Jugendliche in mehreren Gemeinden erreichen. Das Projekt läuft vorerst für mindestens drei Jahre mit staatlicher Unterstützung.






