13 June 2026, 00:20

Kriminalitätswelle an NRW-Bahnhöfen: Sexualdelikte steigen um 162 Prozent

Gewalt an NRW-Bahnhof mehr als verdoppelt

Kriminalitätswelle an NRW-Bahnhöfen: Sexualdelikte steigen um 162 Prozent

Kriminalität an Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist in den vergangenen fünf Jahren stark angestiegen. Zwischen 2020 und 2025 nahmen die Gesamtstraftaten um 57 Prozent zu, wobei sich gewalttätige Vorfälle im selben Zeitraum mehr als verdoppelten.

Besonders dramatisch stieg die Zahl der Sexualdelikte – sie erhöhte sich von 2020 bis 2025 um 162 Prozent. Der Kölner Hauptbahnhof blieb während dieses Zeitraums der am stärksten betroffene Ort, gefolgt von Dortmund, das 2025 den zweiten Platz einnahm. Düsseldorf, Essen und Münster folgten als die nächsten am stärksten von Kriminalität belasteten Bahnhöfe.

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Auch die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen wuchs in diesen Jahren um 32 Prozent. Die Kriminalität erreichte 2023 ihren Höhepunkt, zeigt seitdem jedoch Anzeichen eines Rückgangs. Als mögliche Gründe für den Anstieg gelten eine verstärkte Polizeipräsenz, strengere Kontrollen, ein höheres Passagieraufkommen sowie Zugausfälle.

Die Daten belegen einen deutlichen Anstieg der Kriminalität an NRW-Bahnhöfen zwischen 2020 und 2025. Sexualdelikte, Gewalttaten und die Gesamtkriminalität stiegen erheblich an, auch wenn aktuelle Zahlen auf eine rückläufige Tendenz hindeuten. Die Ursachen für diese Entwicklungen stehen weiterhin im Zusammenhang mit Vollzugsmaßnahmen und betrieblichen Rahmenbedingungen.

Quelle