Kreis Euskirchen simuliert Erdbeben-Katastrophe in großer Krisenübung
Mina BenthinKreis Euskirchen simuliert Erdbeben-Katastrophe in großer Krisenübung
Kreis Euskirchen testet Krisenmanagement in Großübung
Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine großangelegte Notfallübung durchgeführt, um seine Fähigkeiten im Krisenmanagement zu prüfen. Das Szenario sah ein verheerendes Erdbeben der Stärke 6,5 im nördlichen Teil des Kreises vor. Ziel der Übung war es, die Einsatzbereitschaft der örtlichen Führungsstäbe bei der Bewältigung schwerer Katastrophen zu bewerten.
Die Übung wurde gemeinsam vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und dem Kreis Euskirchen entwickelt und basierte auf einer Bundesrisikoanalyse aus dem Jahr 2019. Rund 100 ehrenamtliche und hauptberufliche Einsatzkräfte verschiedener Organisationen nahmen daran teil.
Der Führungsstab des Kreises, der nach der Feuerwehrdienstvorschrift 100 auf der Führungsebene D agierte, bildete das operative und taktische Zentrum. Zu dem Team gehörten Einsatzkräfte aller kommunalen Feuerwehren, unterstützt von Fachberatern. Neun Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich übernahmen dabei Schlüsselrollen.
Geprüft wurden die Fähigkeiten des Stabes, schnell Einsatzkräfte zu mobilisieren, Ressourcen zu priorisieren, Kommunikationsstrukturen aufzubauen und die Zusammenarbeit mit mehreren Behörden zu koordinieren. Landrat Markus Ramers zeigte sich im Nachgang zufrieden mit dem Verlauf der Übung und bezeichnete sie als einen wichtigen Schritt beim Aufbau nachhaltiger Krisenmanagementstrukturen.
Die Simulation unterstrich die Bedeutung der Vorbereitung auf großflächige Katastrophen und demonstrierte zugleich die Wirksamkeit der gemeinsamen Planung zwischen Bundes- und Kommunalbehörden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Freiwillige Feuerwehr Mechernich unter [email protected].
