07 April 2026, 10:19

Klimaschutz-Initiative startet Mahnwachen gegen ausgebremste Energiewende im November

Plakat mit Text und Bildern von Solarpanelen und Windrädern vor einem wolkenverhangenen Himmel, das die Aufhebung der restlichen Öl- und Gasförderlizenzen im Arctic National Wildlife Refuge fordert.

Klimaschutz-Initiative startet Mahnwachen gegen ausgebremste Energiewende im November

Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg kündigt Mahnwachen im November für mehr Klimaschutz an

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Die Initiative Climate Action Rhein-Berg hat eine Reihe von Mahnwachen im November angekündigt, um stärkeren Klimaschutz einzufordern. Die Gruppe warnt, dass die aktuelle Regierungspolitik den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremst. An vier Terminen in Bergisch Gladbach soll die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden.

Die Mahnwachen finden am 11., 19., 24. und 28. November 2025 jeweils zwischen 16 und 18 Uhr am Konrad-Adenauer-Platz statt. Die Aktivistinnen und Aktivisten wollen damit auf die dringende Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen aufmerksam machen – vor allem angesichts der umstrittenen Energiepolitik.

Kritik übt die Organisation insbesondere am Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWK), das ihrer Ansicht nach veraltete fossile Projekte fördert, statt auf nachhaltige Alternativen zu setzen. Besonders umstritten sind Pläne für neue Gaskraftwerke, die statt Speicherlösungen für erneuerbare Energien subventioniert werden. Climate Action Rhein-Berg wirft der Politik vor, kurzfristige Wirtschaftsinteressen über langfristige Klimaziele zu stellen.

Ein weiteres zentrales Problem ist das geplante Auslaufen der Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Initiative warnt, dass dies den Ausbau von Solar- und Windenergie weiter bremsen und die bestehenden Klimaziele gefährden könnte. Ohne stärkere Förderung erneuerbarer Energien drohe der Fortschritt ins Stocken zu geraten.

Die Mahnwachen sollen die Öffentlichkeit an die Herausforderungen erinnern, vor denen Deutschlands Klimaverpflichtungen stehen. Angesichts der bedrohten Expansion von Solar- und Windkraft fordert die Gruppe sofortiges Handeln, um weitere Rückschläge zu verhindern. Ihr Fokus bleibt auf Politiken gerichtet, die langfristige Nachhaltigkeit sichern.

Quelle