KI-gesteuertes Verkehrssystem soll Staus und Stickstoffemissionen in der Stadt reduzieren
Ortrun SteinbergKI-gesteuertes Verkehrssystem soll Staus und Stickstoffemissionen in der Stadt reduzieren
Neues digitales Verkehrsmanagementsystem soll Stickstoffemissionen senken und Staus verringern
Im Rahmen des COMO-Projekts wird ein neues digitales System eingeführt, das mithilfe von KI und Echtzeitdaten den Verkehrsfluss optimieren, Emissionen reduzieren und Staus entlasten soll. Gleichzeitig zielt das Vorhaben darauf ab, mehr Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel statt auf das Auto zu bewegen.
Als Teil des Projekts wurden acht hochmoderne Verkehrsinformationsanzeigen in der Stadt installiert. Diese werden am Mittwoch, 8. Oktober, zwischen 10:00 und 14:30 Uhr getestet und in Betrieb genommen.
Eine Pressekonferenz folgt am Mittwoch, 22. Oktober, auf der erläutert wird, wie das System funktioniert. Vertreter der Stadt werden über die digitale Verkehrsüberwachung sprechen und darlegen, wie die KI-gesteuerten Regelungen Staus abbauen und die Luftverschmutzung verringern sollen.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) im Rahmen seines Förderprogramms zur Digitalisierung städtischer Verkehrssysteme unterstützt. Bis Ende 2025 soll der technische und operative Rahmen stehen, um weitere Maßnahmen umzusetzen. Dazu gehören datengestützte Verkehrsanpassungen und gezielte Umweltschutzregelungen.
Ziel ist ein intelligenteres, umweltfreundlicheres Verkehrsnetz. Das System analysiert Echtzeitdaten, um Ampelschaltungen zu optimieren, Fahrzeuge umzuleiten und schädliche Emissionen zu senken.
Das COMO-Projekt markiert einen Schritt hin zu einer KI-gestützten Verkehrssteuerung in der Stadt. Sobald es voll funktionsfähig ist, wird es Verkehrsströme so anpassen, dass Wartezeiten und Umweltbelastungen sinken. In der ersten Phase stehen die Erprobung der neuen Anzeigetafeln und die Vorbereitung der flächendeckenden Einführung bis 2025 im Mittelpunkt.






