Jannik Mauses Leihe bei Rot-Weiss Essen steht auf der Kippe
Jannik Mauses Leihe bei Rot-Weiss Essen droht vorzeitig zu enden. Wie berichtet wird, zieht der Zweitligist in Erwägung, die Ausleihe des Stürmers bereits im Wintertransferfenster zu beenden. Seine begrenzte Wirkung und die jüngsten Nichtberücksichtigungen im Spieltagskader haben Zweifel an seiner Zukunft beim Verein aufkommen lassen.
Mause war im Sommer von Rot-Weiss Essen vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen worden, der ihn erst 18 Monate zuvor für 600.000 Euro von Ingolstadt verpflichtet hatte. Seine Zeit in Essen gestaltete sich jedoch alles andere als erfolgreich. Bisher kam er lediglich auf sieben Einsätze, sein letzter Einsatz liegt bereits über einen Monat zurück. Mehrfach schaffte er es nicht einmal in den Spieltagskader.
Sein einziger nennenswerter Beitrag datiert auf Anfang Oktober, als er beim 3:1-Sieg gegen TSG Hoffenheim II zwei Tore erzielte. Ansonsten blieb seine Leistung hinter den Erwartungen zurück, was auch Kritik von Trainer Uwe Koschinat nach sich zog. Der Verein wird die im Leihvertrag vereinbarte Kaufoption über 600.000 Euro voraussichtlich nicht ziehen.
Zuvor hatte Mause noch Potenzial gezeigt. In der Saison 2023/24 führte er mit dem FC Ingolstadt die Torschützenliste der 3. Liga an. Sein Wechsel nach Kaiserslautern folgte, wo er in der Spielzeit 2022/23 mit 25 Einsätzen und zwei Toren zum Aufstieg in die 2. Bundesliga beitrug. Doch nach dem direkten Wiederabstieg in der vergangenen Saison kam er in der zweiten Liga nur noch auf 18 Einsätze und ein Tor. Bereits eine frühere Leihe nach Fürth verlief enttäuschend – dort kam er lediglich auf fünf Spiele, ein Muster, das sich nun in Essen wiederholt.
Zurück in der 3. Liga beim 1. FC Kaiserslautern hatte Mause in dieser Saison wieder an Form gewonnen: In der Spielzeit 2024/25 bestritt er zwölf Partien und erzielte ein Tor, in dieser Saison kamen acht weitere Einsätze hinzu. Sein wachsender Stellenwert dort steht im krassen Gegensatz zu seiner aktuellen Situation bei RWE.
Sollte Essen die Leihe tatsächlich vorzeitig beenden, würde Mause nach Kaiserslautern zurückkehren, wo er sich gerade wieder als Stammspieler etabliert hatte. Mit einem Vertrag bis 2026 wird der Verein nun prüfen, ob er ihn wieder in den Kader integriert oder einen erneuten Wechsel anstrebt. Fürs Erste scheint seine Zeit in der zweiten Liga jedoch ein vorzeitiges Ende zu nehmen.






