Hamm erreicht digitale Bildungsziele vorzeitig mit Millioneninvestitionen in Schulen
Eleonora JunitzHamm erreicht digitale Bildungsziele vorzeitig mit Millioneninvestitionen in Schulen
Die Stadt Hamm hat ihre Ziele für die digitale Bildung vorzeitig erreicht. Der Medienentwicklungsplan (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 sah vor, die Ausstattung mit Geräten und die Netzwerkinfrastruktur an Schulen zu verbessern. Nun sind die Klassenzimmer in der gesamten Stadt besser für den modernen Unterricht mit digitalen Medien gerüstet.
Sämtliche Schulstandorte in Hamm verfügen mittlerweile über Glasfaseranschlüsse, modernes WLAN und LAN-Netzwerke. Über 1.700 Präsentationsgeräte wurden installiert, und die Zahl der IT-Mitarbeiter wurde aufgestockt, um die Aufrüstung zu unterstützen. Die Schulen stellten zudem auf einheitliche Systeme wie IServ und Citrix um, was für mehr Konsistenz sorgt.
Die Stadt investierte aus eigenen Mitteln 13,7 Millionen Euro in den MEP. Weitere 15,7 Millionen Euro flossen aus externen Fördergeldern hinzu. Dadurch liegt die durchschnittliche Geräteausstattung an den Schulen nun bei über 70 Prozent – oft sogar im Verhältnis 1:1 oder 1:2 zwischen Geräten und Schülern.
Mit diesen Fortschritten können Lehrer und Schüler im täglichen Unterricht auf digitale Werkzeuge zurückgreifen. Die Ausstattung entspricht den Anforderungen einer zeitgemäßen Bildung, und die Schulen setzen die Technik aktiv im Unterricht ein.
Hamm plant, diesen Erfolg im Rahmen der nächsten MEP-Phase von 2026 bis 2030 fortzuführen. Neue Finanzierungsmodelle werden entwickelt, um langfristige Stabilität und einen fairen Zugang zu gewährleisten. Zudem sollen ältere Anschaffungen ersetzt werden, um die Technik auf dem aktuellen Stand zu halten.






