Gorki Theater feiert Abschied von Shermin Langhoff mit Wehmut und Zuversicht
Darius CasparGorki Theater feiert Abschied von Shermin Langhoff mit Wehmut und Zuversicht
Abschiedsabend im Gorki Theater: Eine Ära geht, es lebe das Gorki!
Das Gorki Theater veranstaltete einen festlichen Abend, um den Wechsel in der künstlerischen Leitung zu würdigen. Obwohl manche das Ende einer Epoche ausrufen, herrschte feierliche Stimmung – mit dem Ruf „Es lebe das Gorki!“ Im Mittelpunkt stand die Verabschiedung der scheidenden Intendantin Shermin Langhoff sowie eine Rückschau auf die nachhaltige Prägung des Hauses durch ihre Arbeit.
Den Auftakt bildete Via Jikeli mit dem Lied „Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen“ aus Christian Weises „Der Untertan“. Später betrat Jonas Dassler die Bühne und sang den „Fledermaus-Aussterbe-Song“. Es folgte ein Konzert mit Ausschnitten aus jüngsten Produktionen, begleitet von einer ausgelassenen Feier.
Shermin Langhoff hielt eine kurze Rede, bevor sie ihre vorbereiteten Notizen theatralisch zu Boden fallen ließ. Auch Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, würdigte sie in einer Ansprache. Im Laufe des Abends betonten Redner:innen, dass das postmigrantische Theater nun fest im kulturellen Kanon verankert sei.
Der Abend feierte das Erbe des Gorki Theaters unter Langhoffs Führung – seine Strahlkraft und seine prägende Rolle für die postmigrantische Bühnenkunst. Mit Musik, Reden und dem Gefühl eines gelungenen Übergangs klang die Veranstaltung aus, während der Blick nach vorn auf die Zukunft der Institution gerichtet blieb.






