16 March 2026, 22:19

Fünf Bands kämpfen um den letzten Festivalplatz bei Rage Against Racism

Menschenmenge auf einem Musikfestival mit erhobenen Händen, sitzend und stehend, nahe einem Metallzaun, Gebäuden und Lichtern unter einem dunklen Himmel.

Fünf Bands kämpfen um den letzten Festivalplatz bei Rage Against Racism

Bandwettkampf um letzten Festivalplatz bei Rage Against Racism

Am 28. März tritt eine Handvoll lokaler Bands gegeneinander an, um sich den letzten freien Slot beim diesjährigen Rage Against Racism-Metal-Festival zu sichern. Fünf Acts aus der Region kämpfen um den Auftritt auf der Hauptbühne – die Reihenfolge der Auftritte bleibt bis zum Beginn des Abends streng geheim.

Das Festival, das in diesem Jahr sein 21-jähriges Bestehen feiert, findet am 5. und 6. Juni als kostenloses Open-Air-Event in Duisburg statt. Sämtliche Mitarbeiter:innen und Helfer:innen arbeiten ehrenamtlich, um den Besuchenden den Eintritt ohne Gebühren zu ermöglichen.

Der Wettbewerb steigt im Jugendzentrum Die Mühle in Friemersheim; die Türen öffnen um 18:00 Uhr. Die Bands Voracious, Grave Intentions, Erst Arren, Justify und Onyxsin haben jeweils 45 Minuten Zeit, um das Publikum zu überzeugen. Im Anschluss entscheidet eine Abstimmung über den Sieger.

Der Eintritt kostet fünf Euro – die Einnahmen fließen in die Deckung der Veranstaltungskosten und die Finanzierung des Festivals. Bisher hat es noch keine Band über solche Vorrunden auf die Hauptbühne geschafft, wie aus den Unterlagen hervorgeht.

Seit über zwei Jahrzehnten setzt Rage Against Racism auf Musik als Mittel gegen Diskriminierung. Auch die diesjährige Ausgabe bleibt für alle Besucher:innen kostenfrei und wird allein durch das Engagement unbezahlt tätiger Organisator:innen und Helfer:innen getragen.

Die siegreiche Band darf im Juni auf dem Festival in Duisburg auftreten. Die Startgelder des Bandwettkampfs kommen der Finanzierung des größeren Events zugute. Die langjährige Tradition des kostenlosen Eintritts wird dank des gemeindeweiten Einsatzes fortgeführt.

Quelle