Feuerwehr Iserlohn kämpft an einem Tag gegen Brände, Explosion und Fehlalarme
Eleonora JunitzFeuerwehr Iserlohn kämpft an einem Tag gegen Brände, Explosion und Fehlalarme
Feuerwehr in Iserlohn hatte einen ereignisreichen Tag mit mehreren Einsätzen
Die Rettungskräfte in Iserlohn waren am Donnerstag den ganzen Tag über im Dauereinsatz. Gemeldet wurden Brände, Fehlalarme sowie ein umsturzgefährdeter Baum auf einer Straße. Bei einem der Einsätze erlitten zwei Mitarbeiter leichte Verletzungen.
Bereits gegen 10:15 Uhr rückte die Feuerwehr aus, weil ein Baum drohte, auf die Fahrbahn zu stürzen. Später, um 11:30 Uhr, löste ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle aus – ein Einsatz, der ohne weitere Maßnahmen blieb.
Um 13:25 Uhr brach dann in einer Gerberei im Stadtteil Sümmern ein Feuer im Abgassystem aus. Die Einsatzkräfte leiteten eine großangelegte Löschaktion ein. Während der Brandbekämpfung kam es zu einer Explosion, bei der zwei Angestellte leicht verletzt wurden. Die Detonation beschädigte zudem einen Schornstein so schwer, dass dieser später kontrolliert zum Einsturz gebracht werden musste. Nach der Löschung des Feuers richteten Freiwillige eine Brandwache ein, um ein Wiederaufflammen zu verhindern, und kehrten um 18:33 Uhr zum Gerätehaus zurück.
Am Abend wurde um 19:42 Uhr ein Brand in einem Gebäude an der Windhügelstraße in Letmathe gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits gelöscht. Im Laufe der Nacht musste die Berufsfeuerwehr zudem zu einer hilflosen Person in einer Wohnung, einem ausgelöstem Rauchmelder und einer brennenden Baustellentoilette ausrücken.
Ein Feueralarm in einem Betrieb an der Stenglingser Weg stellte sich später als Folge von Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger heraus.
Die Reihe der Einsätze hielt die Feuerwehrkräfte von morgens bis abends in Atem. Der schwerwiegendste Vorfall war der Gerbereibrand mit Explosion, bei dem es leichte Verletzungen und Sachschäden gab. Alle anderen Meldungen konnten ohne größere Folgen abgearbeitet werden.






