01 April 2026, 00:19

Fachkräftemangel bei medizinischen Assistenzkräften sinkt um 88 Prozent in 2025

Schwarze und weiße architektonische Zeichnung des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, die detaillierte Layouts mit Zimmern, Fluren und umfangreiche Verdrahtung an der Struktur zeigt.

Fachkräftemangel bei medizinischen Assistenzkräften sinkt um 88 Prozent in 2025

Akuter Mangel an medizinischen Fachangestellten in Deutschland hat sich deutlich entspannt

In den vergangenen Monaten hat sich der schwere Fachkräftemangel bei medizinischen Assistenzkräften in Deutschland überraschend stark verringert. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Zahl der unbesetzten Stellen zwischen Juni und dem dritten Quartal 2025 um 88 Prozent zurückgegangen ist. Damit vollzieht sich eine plötzliche Wende nach Jahren stetig steigender Vakanzen in diesem Berufsfeld.

Von 2015 bis 2025 litt Deutschland unter einem wachsenden Mangel an Medizinischen Fachangestellten (MFA). Die offenen Stellen stiegen schneller an als in der Pflege und erreichten ein ähnliches Ausmaß wie in anderen klinischen Unterstützungsberufen. Geringe Bezahlung, körperlich anspruchsvolle Arbeit und begrenzte Aufstiegschancen im Vergleich zur Pflege trieben viele aus dem Beruf.

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) des Instituts der deutschen Wirtschaft hat diese Entwicklungen begleitet. Die jüngste Studie des Zentrums offenbart nun einen deutlichen Umschwung: Im dritten Quartal 2025 blieben nur noch 206 Stellen für Medizinische Fachangestellte unbesetzt – ein drastischer Rückgang gegenüber den Vorquartalen.

Die Untersuchung bestätigt eine spürbare Verringerung der unbesetzten MFA-Stellen. Während der Fachkräftemangel früher mit dem in der Pflege vergleichbar war, hat sich die Lücke nun deutlich verringert. Die Gründe für diesen rasanten Wandel müssen jedoch noch in weiteren Studien genauer untersucht werden.

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