Essens neuer Verwaltungscampus: Siegerentwurf steht fest – Baustart bis 2030
Darius CasparEssens neuer Verwaltungscampus: Siegerentwurf steht fest – Baustart bis 2030
Essens zukünftiger Verwaltungscampus an der Bernestraße macht großen Schritt nach vorn
Mitte Februar 2026 wurde ein entscheidender Meilenstein erreicht: Den Siegerentwurf für das Projekt steuerte das Büro PBA Peter Bastian Architekten aus Münster bei. Das Konzept verbindet eine städtebauliche Strategie mit einer modernen architektonischen Vision für den Standort. Dr. Ecevit Agu, Dezernent für Stadtentwicklung und Bauen, lobte die hohe Qualität der eingereichten Entwürfe, während Oberbürgermeister Thomas Kufen den zukunftsweisenden Ansatz des Designs hervorhob.
Eine Ausstellung mit den drei finalistischen Entwürfen – darunter auch der Siegerbeitrag – eröffnete am 23. Februar 2026 im Foyer des Essener Rathauses. Bürgerinnen und Bürger hatten dort die Möglichkeit, die Pläne einzusehen und sich über die weitere Ausrichtung des Projekts zu informieren.
Die Bauarbeiten werden in mehreren Abschnitten erfolgen, wobei der erste Bauabschnitt bis 2030 fertiggestellt werden soll. Zu den ersten Mietern zählen das Polizeipräsidium Essen (Präsidium I), Teile der Ordnungsbehörde sowie die Krisenmanagement-Stabstelle der Stadt. Aktuell laufen Vertragsverhandlungen mit der Essener Polizei über eine Sicherheitspartnerschaft.
Martin Harter, Technischer Geschäftsführer der Immobilien Management Essen GmbH (IME), betonte die gelungene städtebauliche Einbindung und die Anpassungsfähigkeit des Entwurfs. Der Campus soll flexibel mit den sich wandelnden Bedürfnissen der Stadt mitwachsen.
Der neue Verwaltungscampus verwandelt das Gelände des ehemaligen Hauptbads in ein funktionales Zentrum für Essens öffentliche Dienstleistungen. Mit der Fertigstellung des ersten Abschnitts bis 2030 legt das Projekt den Grundstein für eine langfristige Stadtentwicklung. Polizei, Ordnungsämter und Krisenmanagement-Teams werden zu den ersten Nutzern der neuen Einrichtungen gehören.






