Essen plant modernen Verwaltungscampus nach gescheitertem Bürgerrathaus-Projekt
Darius CasparEssen plant modernen Verwaltungscampus nach gescheitertem Bürgerrathaus-Projekt
Essen treibt sein Projekt "Neuer Verwaltungscampus" voran, nachdem der ursprüngliche Plan für ein "Bürgerrathaus" 2022 verworfen wurde. Die Stadt strebt einen modernen, zentralisierten Standort für öffentliche Dienstleistungen an. Eine Ausstellung der prämierten Entwürfe und weiterer Vorschläge wird am 23. Februar im Essener Rathaus eröffnet.
Das Vorhaben startete im September 2025 mit einem städtebaulichen Workshop. Drei Architekturbüros erhielten den Auftrag, flexible und anpassbare Baukonzepte für die erste Bauphase zu entwickeln. Ihre Arbeiten griffen dabei Erkenntnisse aus der früheren "Bürgerrathaus"-Initiative auf.
Eine Jury begutachtete die Einreichungen und wählte am 10. Februar den Siegervorschlag aus. Der Masterplan des ausgewählten Büros wird nun als Leitfaden für alle weiteren Planungen und die Entwicklung des Campus dienen. Das Projekt wird in mehreren Abschnitten umgesetzt, um einen schrittweisen Bauablauf zu gewährleisten.
Oberbürgermeister Thomas Kufen wird die Ausstellung im Foyer des Rathauses offiziell eröffnen. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die drei vorgestellten Konzepte – darunter der prämierte Entwurf – zu besichtigen.
Der neue Campus wird die Essener Verwaltungsdienstleistungen unter einem Dach an zentraler Stelle bündeln. Die Ausstellung bietet der Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich ein Bild davon zu machen, wie das Projekt Gestalt annimmt. Die weiteren Planungen orientieren sich am ausgezeichneten Masterplan, während die Stadt die Umsetzung vorantreibt.






