Düstere Geheimnisse: Was steckt wirklich hinter "The Muffin Man" und "Humpty Dumpty"?
Ortrun SteinbergDüstere Geheimnisse: Was steckt wirklich hinter "The Muffin Man" und "Humpty Dumpty"?
Zwei bekannte Kinderreime sorgen wegen ihrer verborgenen Bedeutungen für Diskussionen. „The Muffin Man“ und „Humpty Dumpty“, die meist als harmlose Kinderlieder gelten, könnten düstere Ursprünge haben. Historiker und Internet-Theoretiker bringen unterschiedliche Deutungen für ihre Texte vor.
Der Reim „The Muffin Man“ tauchte erstmals 1820 in Druck auf. Wahrscheinlich bezieht er sich auf Straßenhändler, die im London des 19. Jahrhunderts Backwaren verkauften. Damals kauften die Menschen Lebensmittel häufig bei ambulanten Verkäufern. Manche behaupten heute jedoch, das Lied deute auf etwas Bedrohlicheres hin.
Eine Online-Theorie vermutet, der „Muffin Man“ sei Frederick Thomas Lynwood gewesen – ein angeblicher Serienmörder. Doch es gibt keine Belege für diese Behauptung; sie bleibt unbelegt.
Auch die Herkunft von „Humpty Dumpty“ ist rätselhaft. Frühere Versionen des Reims erwähnen kein Ei. Einige Historiker argumentieren, er beschreibe den Tod von König Richard III. im Kampf. Andere glauben, er spiele auf öffentliche Trunksucht an – eine Figur, die stürzt und unwiederbringlich zerbricht.
Beide Reime geben Forschern und der Öffentlichkeit weiterhin Rätsel auf. Während „The Muffin Man“ möglicherweise mit Straßenhändlern zusammenhängt, stehen unbewiesene Mordtheorien dagegen. „Humpty Dumpty“ hingegen bleibt vieldeutig – ohne dass sich eine einzige Erklärung bestätigt hat. Die Lieder leben weiter: als Kindheitsklassiker und historische Mysterien.






