Dortmunder Polizei schlägt mit Razzia-Welle gegen Kriminalität und Verkehrsrowdys zu
Eleonora JunitzDortmunder Polizei schlägt mit Razzia-Welle gegen Kriminalität und Verkehrsrowdys zu
Dortmunder Polizei verstärkt Präsenz im Rahmen langfristiger Sicherheitsmaßnahmen
Die Dortmunder Polizei hat ihre Präsenz in der Stadt im Rahmen der laufenden Operation „Präsenzkonzept Fokus“ ausgeweitet, um die öffentliche Sicherheit nachhaltig zu verbessern. Seit zwei Jahren setzen Beamte im Rahmen dieser Initiative gezielt Schwerpunkte bei Kriminalitätsbrennpunkten und Verkehrsverstößen. Bei jüngsten Einsätzen am 26. und 27. September kam es zu Dutzenden Festnahmen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und Strafanzeigen.
Am 26. September führten die Beamten Kontrollen in der Kampstraße sowie im Bereich Basecamp durch. Rund 70 Fahrzeuge wurden abgeschleppt, zudem wurden über 20 Bußgelder wegen Verkehrsverstößen verhängt. Einen Tag später verdreifachte sich die Anzahl der für die Szene typischen Fahrzeuge in der Nähe des Wall. Zwei davon wurden wegen erloschener Zulassung sichergestellt, mehrere Fahrer mussten wegen Rasens Strafen zahlen.
Ebenfalls reagierte die Polizei auf wiederholte Ruhestörungen am Wickeder Hellweg, wo drei Personen nach Meldungen über Körperverletzungen zu fliehen versuchten. Zwei von ihnen müssen nun mit einem möglichen Waffentrageverbot für Messer rechnen. Unterdessen wurden Drogenhändler am Nordeingang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz und im Stadtgarten auf frischer Tat ertappt.
Innerhalb der beiden Tage kontrollierten die Beamten mehr als 350 Personen und überprüften etwa 130 Fahrzeuge. Fast 70 Platzverweise wurden ausgestellt, zudem wurden knapp 20 Strafanzeigen erstattet. Zwei Personen wurden mit gestohlenen Fahrrädern angetroffen, die beschlagnahmt wurden. Die Bevölkerung zeigte sich anschließend dankbar für das Engagement der Polizei.
Die Einsätze führten zur Beschlagnahmung von fast 30 Gegenständen sowie zu mehreren Festnahmen. Die Dortmunder Polizei setzt ihre strengeren Kontrollen im Rahmen der fortlaufenden Sicherheitsstrategie konsequent fort. Journalisten mit Rückfragen können sich an Felix Groß unter der Telefonnummer 0231/132-1034 oder per E-Mail an [email protected] wenden.






