BVB-Frauen handeln: Trainerwechsel soll Champions-League-Ambitionen beflügeln
Mina BenthinBVB-Frauen handeln: Trainerwechsel soll Champions-League-Ambitionen beflügeln
Borussia Dortmunds Frauen-Handballteam kündigt Trainerwechsel vor der Saison 2023/24 an
Die Frauen-Handballmannschaft von Borussia Dortmund hat vor der Saison 2023/24 einen bedeutenden Trainerwechsel bekannt gegeben. Kay Rothenpieler wird im Sommer das Amt des Cheftrainers übernehmen und löst damit Henk Groener ab, der das Team vier Jahre lang betreute. Der Verein verfolgt ehrgeizige Ziele für die aktuelle Spielzeit und darüber hinaus – Rothenpieler unterschrieb einen Langzeitvertrag bis 2028.
Die Trennung von Henk Groener erfolgte in beidseitigem Einvernehmen und markiert das Ende seiner vierjährigen Amtszeit. Unter seiner Führung belegt die BVB-Frauenmannschaft aktuell in der Gruppenphase der EHF Champions League mit 8 Punkten aus 12 Spielen einen Platz im Mittelfeld. Die Mannschaft kämpft weiterhin um den Einzug in die Play-offs und setzte sich kürzlich im Hinspiel eines entscheidenden Duells mit 28:26 gegen DVSC Debrecen durch.
Rothenpieler bringt Erfahrung aus dem deutschen und spanischen Handball mit. Zuvor trainierte er die Männermannschaft des ASV Hamm Westfalen, bevor er Handbol Marratxí in der dritten spanischen Liga coachte. Sein neues Trainerteam beim BVB wird aus Yasmin Yusif-Hügle und Dominik Schlechter bestehen.
Ursprünglich hatte der Verein mit Groener in dieser Saison große Ziele verfolgt. Der Wechsel an der Spitze deutet jedoch auf eine Neuausrichtung hin, mit der der BVB seine Position im europäischen Wettbewerb festigen will.
Rothenpielers Fünfjahresvertrag unterstreicht die langfristige Vision des Vereins für die Frauenmannschaft. Das neue Trainerteam wird im Sommer 2023 die Arbeit aufnehmen, während das Team bereits jetzt um einen Play-off-Platz in der Champions League kämpft. Der Übergang erfolgt nach einer Phase stetiger Entwicklung unter Groener, der nun die Verantwortung an einen Trainer mit internationaler Erfahrung übergibt.
Neue Vertragsdetails enthüllen frühere Stabilität vor einvernehmlicher Abgang
Die Amtszeit von Henk Groener beim BVB war zunächst bis 2026 gesichert, bevor die recente gemeinsame Entscheidung getroffen wurde, getrennte Wege zu gehen. Wichtige Vertragsgeschichte umfasst:
- Groener verlängerte seinen Vertrag bis 2026 im Jahr 2022, was die langfristige Bindung bestätigte.
- Der Verein band ihn formell an das Team für die 2025/26 Saison im Jahr 2024.





