Bergisch Gladbach gedenkt am Volkstrauertag 2025 der Kriegsopfer und Zwangsarbeiter
Eleonora JunitzBergisch Gladbach gedenkt am Volkstrauertag 2025 der Kriegsopfer und Zwangsarbeiter
Bergisch Gladbach gedenkt am 16. November 2025 der Opfer von Krieg und Gewalt
Am 16. November 2025 findet in Bergisch Gladbach eine öffentliche Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt, um der Opfer von Krieg und Unterdrückung zu gedachten. Die Veranstaltung beginnt um 12:00 Uhr am Kriegsgräberdenkmal auf dem kommunalen Friedhof Siebenmorgen in Refrath. Die Organisatoren laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, teilzunehmen und über die Folgen von Konflikten – damals wie heute – nachzudenken.
Das Programm umfasst Ansprachen, Musik und Lesungen. Die Hauptrede hält Pfarrer Carsten Bierei, während Bürgermeister Marcel Kreutz die Gemeinschaft zur aktiven Teilnahme auffordert. Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Heiliger Geist werden mit Textbeiträgen den Rahmen der Feier mitgestalten.
Für die musikalische Umrahmung sorgt unter anderem Volkhardt Hartwig mit Trompetenklängen, der seit Jahren zu den festen Größen der Veranstaltung zählt. Adolf Zirden trägt ein Lied mit Gitarrenbegleitung vor, unterstützt vom Gemischten Chor des Bensberger Gesangvereins Harmonie Kaule 1889. Die Beiträge sollen eine nachdenkliche Atmosphäre schaffen.
Der Friedhof Siebenmorgen beherbergt 147 Gräber aus dem Zweiten Weltkrieg, darunter 127 gefallene Soldaten der Wehrmacht, 13 Zwangsarbeiter – größtenteils aus der Sowjetunion und Polen – sowie sieben zivile Opfer. Die Bestattungen gehen auf Luftangriffe und die letzten Kämpfe des Frühlings 1945 zurück, als alliierte Truppen in das Rheinland vorrückten. Die Gedenkfeier richtet den Blick jedoch auch auf das Leid in aktuellen Krisen- und Kriegsgebieten weltweit.
Veranstalter sind die Stadt Bergisch Gladbach und der örtliche Verband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Feier soll ein Zeichen der gemeinsamen Erinnerung setzen und historische Verluste mit den gegenwärtigen Konflikten verbinden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.






