Bayer Leverkusen holt Kerim Alajbegović für acht Millionen Euro zurück
Eleonora JunitzBayer Leverkusen holt Kerim Alajbegović für acht Millionen Euro zurück
Bayer Leverkusen hat den 18-jährigen Stürmer Kerim Alajbegović mit der Aktivierung einer acht Millionen Euro schweren Rückkaufklausel zurückgeholt. Der Wechsel sieht vor, dass er im Sommer 2026 nach nur einer Saison bei Red Bull Salzburg zum Verein zurückkehrt. Sein rasanter Aufstieg hat bereits das Interesse europäischer Topklubs wie dem FC Bayern München und AC Mailand geweckt.
Alajbegović war zunächst von der Jugendabteilung des 1. FC Köln zu Leverkusens Nachwuchs gewechselt, bevor er 2024 für eine Ablösesumme von etwa zwei bis 2,5 Millionen Euro zu Salzburg ging. In der U19 von Leverkusen hatte er in der vergangenen Saison in 16 Spielen 16 Tore erzielt und damit sein großes Potenzial unter Beweis gestellt. Salzburg verpflichtete ihn daraufhin, doch Leverkusen sicherte sich in seinem Vertrag eine Rückkaufoption.
Bei den Österreichern setzte er seine Entwicklung fort und kam in allen Wettbewerben auf 11 Tore sowie drei Vorlagen. Leverkusens Entscheidung, die acht Millionen Euro schwere Klausel zu ziehen, stellt sicher, dass der junge Angreifer zurückkehrt, bevor sein Marktwert weiter steigt. Gleichzeitig blockiert der Verein damit das Interesse von Konkurrenten wie dem FC Bayern, der ihn zuvor bereits umworben hatte.
Seine künftige Rolle in Leverkusens Profikader steht zwar noch nicht fest, doch sein Fortschritt hat bereits die Aufmerksamkeit der europäischen Eliteklubs erregt. Salzburg hat bisher keine Pläne für seinen Abschied bekannt gegeben oder erklärt, wie der Verein den rund sechs Millionen Euro hohen Gewinn aus dem Transfer verwenden wird.
Nach nur einer Saison in Salzburg wird Alajbegović 2026 für eine deutlich höhere Summe als bei seinem ursprünglichen Wechsel zu Leverkusen zurückkehren. Mit dieser konsequenten Entscheidung sichert sich der Bundesligist ein vielversprechendes Talent inmitten wachsender Konkurrenz. Langfristig könnte seine Zukunft dennoch bei einem der ganz großen europäischen Vereine liegen.






