08 May 2026, 10:17

Agostea-Auktionen: Wer sichert sich die letzten Stücke der Koblenzer Club-Legende?

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines unordentlichen Handelsraums mit Säulen, Skulpturen und hängenden Deckenlampen.

Agostea-Auktionen: Wer sichert sich die letzten Stücke der Koblenzer Club-Legende?

Seit Ende März werden Gegenstände aus der legendären Koblenzer Diskothek Agostea unter den Hammer gebracht. Die erste Auktion lockte Bieter aus ganz Europa an, die sich ein Stück der Clubgeschichte sichern wollten. Nun läuft ein zweiter Verkauf mit über 100 weiteren Losen für Fans und Sammler.

Die erste Versteigerung im März umfasste alles – von einer Ritterrüstung bis hin zu einer Slush-Eis-Maschine. Käufer kamen aus Belgien, Rumänien und der Schweiz, darunter ein Ingenieur, der extra 500 Kilometer aus Zürich anreiste. Er hatte Koblenz am Rhein zunächst mit dem gleichnamigen Schweizer Ort verwechselt, holte seine ersteigerte Ware aber persönlich ab.

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Die zweite Auktion, die noch bis zum 13. Mai läuft, bietet skurrile Stücke wie eine Discokugel, eine Konfettikanone und eine Massageliege. Während viele Objekte die Stadt bereits verlassen haben, bleiben einige in Koblenz. Lokale Unternehmen haben sich Andenken gesichert, um das Erbe des Clubs zu bewahren.

Unterdessen ist die Zukunft der leeren Agostea-Räume noch ungewiss. Ein gastronomisches Konzept für das Gelände steht im Raum, doch ein Betreiber oder ein konkreter Plan fehlt bisher.

Die Auktionen geben Fans eine letzte Gelegenheit, sich ein Stück Agostea-Geschichte zu sichern. Mit dem baldigen Ende des zweiten Verkaufs bleibt das Interesse groß. Doch wie es langfristig mit dem Standort weitergeht und was den ikonischen Nachtclub ersetzen wird, steht noch in den Sternen.

Quelle