10 May 2026, 10:15

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen verlorenen Sparguthabens

Alte Zehn-Dollar-Note der Union Bank aus dem Jahr 1862 mit einem Porträt einer Frau auf schwarzem Hintergrund.

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen verlorenen Sparguthabens

Eine Frau aus Heiligenhaus verklagt die Kreissparkasse Düsseldorf, um 98.000 Euro von ihrem Sparguthaben zurückzuerlangen. Die Bank behauptet, das Konto existiere nicht, und verweigert die Auszahlung des Geldes. Heute beginnt der Prozess vor dem Landgericht Düsseldorf.

Der Streit eskalierte im Mai 2024, als die Frau ihr Sparkonto auflösen wollte. Die Bank lehnte ihren Antrag ab mit der Begründung, das Konto sei nicht auffindbar. Die Klägerin legte Kontoauszüge vor, die einen Zeitraum von 20 Jahren abdecken – darunter auch den letzten von Februar 2024.

Das Konto war ursprünglich 2003 von ihrem verstorbenen Ehemann eröffnet worden. Trotz der vorliegenden Unterlagen besteht die Kreissparkasse Düsseldorf darauf, die Dokumente seien gefälscht. Ihr Anwalt, Volker Kukorus, argumentiert, die Bank habe einen Fehler begangen, und fordert die Rückgabe der 98.000 Euro.

Die Bank hält an ihrer Position fest, dass es das Konto nie gegeben habe. Nun wird das Gericht die Beweise beider Seiten prüfen, um den Fall zu entscheiden.

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Bank die Existenz des Kontos zu Unrecht bestreitet oder ob die Kontoauszüge ungültig sind. Die Entscheidung wird klären, ob die Frau ihr Erspartes zurückerhält. Das Urteil könnte zudem Präzedenzcharakter für ähnliche Streitfälle in Zukunft haben.

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