23 April 2026, 02:17

8. November: Warum der Internationale Tag der Putzfrau oft übersehen wird

Ein rotes Tuch mit einer silbernen Medaille, die einen Kranz und eine Inschrift trägt, in der Mitte des Tuchs.

8. November: Warum der Internationale Tag der Putzfrau oft übersehen wird

Jährlich am 8. November wird der Internationale Tag der Putzfrau begangen – ein Feiertag, der die oft unsichtbare Arbeit von Reinigungskräften weltweit würdigt. Initiiert wurde er 2004 von der deutschen Bibliothekarin und Autorin Gesine Schulz, um auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.

Das Datum hat einen literarischen Hintergrund: Es fällt auf den Geburtstag von Karo Rutkowsky, einer fiktiven Putzfrau aus Schulz' Kriminalromanen. Obwohl der Tag weder von der UNO noch der UNESCO offiziell anerkannt wird, bleibt er eine basisdemokratische Initiative.

Manche Unternehmen zeigen ihre Wertschätzung, indem sie ihren Reinigungskräften eine weiße Rose überreichen. Schulz selbst wirbt weiterhin auf ihrer Website und in ihrem Blog für den Aktionstag. Trotz wachsender Bekanntheit strich Wikipedia die Gedenkveranstaltung im Dezember 2011 aus seiner Liste der Feiertage.

Alleine in Deutschland arbeiten etwa 600.000 Menschen in Vollzeit als Reinigungskräfte, weitere 100.000 in Teilzeit oder als freiberufliche Kräfte – viele im informellen Sektor. Der Tag soll ihren Beitrag und die Herausforderungen, denen sie begegnen, ins Bewusstsein rücken.

Der Internationale Tag der Putzfrau wird weiterhin jedes Jahr am 8. November begangen. Er erinnert an die unverzichtbare Rolle von Reinigungskräften in Betrieben und Haushalten. Auch ohne offizielle Anerkennung lebt der Tag durch öffentliche Unterstützung und kleine Dankesgesten weiter.

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