30 April 2026, 10:20

34 Glaubensgemeinschaften feiern interreligiösen Dialog in Münsters Friedensaal

Eine Gruppe von Menschen steht um eine lange Reihe von Kerzen in einer Kirche, beleuchtet von ihrem flackernden Licht gegen eine Wand im Hintergrund.

34 Glaubensgemeinschaften feiern interreligiösen Dialog in Münsters Friedensaal

Vertreterinnen und Vertreter von 34 Glaubensgemeinschaften trafen sich am 27. Oktober in Münster zur jährlichen interreligiösen Begegnung. Die Veranstaltung, die im historischen Friedensaal stattfand, brachte religiöse Würdenträger mit den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister von Münster und Osnabrück zusammen. Höhepunkt des Abends war eine Kerzenlichtzeremonie, die für Einheit und Dialog stand.

Die Zusammenkunft war Teil der Reihe Dialoge für den Frieden, organisiert vom Friedensbüro und der Wissenschaftsstelle der Stadt Münster. Die diesjährige Veranstaltung führte eine 18-jährige Tradition fort, die 2005 ins Leben gerufen wurde. Seit 2015 wechseln sich Münster und Osnabrück mit der Ausrichtung der Begegnung in ihren jeweiligen Rathäusern ab.

Rund 50 Delegierte nahmen teil, darunter Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und Osnabrücks Bürgermeisterin Katharina Pötter. Lewe betonte die Bedeutung offener Gespräche und des Zuhörens in demokratischen Gesellschaften. Das Programm umfasste auch künstlerische Beiträge wie das Projekt West-Östlicher Diwan von Thomas Nufer, das sich durch kreative Ausdrucksformen mit interkulturellem Austausch auseinandersetzte.

Die Veranstaltung entstand in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft unter der Leitung von Professor Alfons Kenkmann. Ausführliche Informationen zur Reihe, inklusive Termine und Themen, sind auf der städtischen Website unter https://www.stadt-unser.de/frieden/dialoge abrufbar.

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Das Treffen unterstrich Münsters langjähriges Engagement für den interreligiösen Dialog. Mit 34 vertretenen Gemeinschaften stand der Abend für gemeinsame Werte eines friedlichen Miteinanders. Die Organisatoren planen, die jährliche Tradition in Partnerschaft mit Osnabrück fortzuführen.

Quelle