25 Jahre Tonköpfe: Wie ein Willicher Chor die Chorszene prägt
Der Chor Tonköpfe feiert 25 Jahre als fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Willich
Bekannt für seine modern arrangierten A-cappella-Popsongs, wurde der Chor 1999 von Andrea Kautny gegründet, die der Region damit eine neue musikalische Facette verleihen wollte. Nun wurden sowohl der Chor als auch seine Dirigentin für ihr langjähriges Engagement gewürdigt.
Andrea Kautny ins Leben gerufen hatte – aus einer Lücke im lokalen Musikangebot heraus. Ihre Vision: ein Chor mit zeitgemäßem Repertoire, hohem musikalischem Anspruch und einer mitreißenden Bühnenpräsenz. Unter ihrer Leitung entwickelte sich die Gruppe schnell zu einer festen Größe in Willich.
Der Chorverband Nordrhein-Westfalen ehrte Kautny kürzlich für ihre 25-jährige Tätigkeit als Dirigentin. Bei der Feier wurden auch die vier Gründungsmitglieder gewürdigt, die seit der ersten Stunde dabei sind. Ihr Durchhaltevermögen hat maßgeblich zum Erfolg des Chors beigetragen.
Doch Kautny blieb nicht bei den Tonköpfen stehen: Sie gründete später Frauenpower, heute Deutschlands größten Frauenchor. Mit rund 180 Sängerinnen bringt die Gruppe Rock-, Pop- und Musicalnummern auf die Bühne – voller Energie und Ausstrahlungskraft. Wie die Tonköpfe trägt auch Frauenpower Kautnys unverkennbare Handschrift: mutig, modern und mitreißend.
2026 bricht der Chor zu seiner ersten Tour durch Nordrhein-Westfalen auf. Auf dem Programm stehen Auftritte in Großstädten wie Köln und Düsseldorf, um ihr einzigartiges Klangbild einem größeren Publikum näherzubringen.
Die Auszeichnung des Chorverbands unterstreicht die nachhaltige Wirkung der Tonköpfe und Andrea Kautnys Arbeit. Mit der geplanten Tour 2026 bleibt der Chor im Wachstum – erreicht neue Zuhörer und bleibt doch seinen Wurzeln treu. Sowohl die Tonköpfe als auch Frauenpower stehen für Kautnys prägenden Einfluss auf die Chorszene der Region.






