15-Jähriger auf Zebrastreifen in Siegen-Weidenau von Auto erfasst – schlechte Sicht als Unfallursache
Eleonora Junitz15-Jähriger auf Zebrastreifen in Siegen-Weidenau von Auto erfasst – schlechte Sicht als Unfallursache
15-Jähriger auf Zebrastreifen in Siegen-Weidenau von Auto erfasst
Am Montagabend ist ein 15-jähriger Junge in Siegen-Weidenau auf einem Zebrastreifen von einem Auto angefahren worden. Der Unfall ereignete sich gegen 18 Uhr auf der Kornbergstraße, wobei der Teenager verletzt wurde. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in die Kinderklinik.
Der Junge war von einem Suzuki erfasst worden, der von einer 32-jährigen Frau gesteuert wurde. Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes waren die Scheiben des Wagens von innen stark beschlagen, was die Sicht der Fahrerin erheblich einschränkte. Die Verkehrspolizei geht davon aus, dass die schlechte Sicht eine entscheidende Rolle bei dem Unfall spielte.
Die Ermittler erinnerten Autofahrer daran, vor Fahrtantritt alle Scheiben freizukratzen – besonders bei sinkenden Temperaturen und früher einsetzender Dunkelheit. Zudem warnten sie, dass Fußgänger in dunkler Kleidung mit normalem Abblendlicht erst aus etwa 25 Metern Entfernung zu erkennen seien. Helle Kleidung erhöhe diese Distanz auf 40 Meter, während reflektierende Materialien eine Person bereits aus bis zu 140 Metern sichtbar machten.
Die Behörden rufen Fußgänger, Radfahrer und E-Scooter-Nutzer dazu auf, durch helle oder reflektierende Kleidung das Unfallrisiko zu verringern. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.
Der verletzte Junge wurde nach dem Zusammenstoß mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei untersucht weiterhin die genauen Umstände, wobei beschlagene Scheiben und schlechte Sicht als zentrale Faktoren gelten. Sowohl Autofahrer als auch Fußgänger werden aufgefordert, in den dunklen Wintermonaten besonders umsichtig zu sein.






