121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl zeigt Vielfalt der Stadt
Mina Benthin121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl zeigt Vielfalt der Stadt
121 Menschen erhalten in feierlichem Akt die deutsche Staatsbürgerschaft
In einer Zeremonie in der Scharoun-Schule in Marl wurden insgesamt 121 Menschen offiziell als deutsche Staatsbürger vereidigt. Bei der Veranstaltung erhielten Einwohner aus über einem Dutzend Ländern ihre Einbürgerungsurkunde – die größten Gruppen kamen aus Syrien und der Türkei. Zur Erinnerung an den besonderen Tag gab es für jeden Neubürger neben den offiziellen Papieren auch ein kleines Geschenk.
Matthias Ruettgardt, stellvertretender Leiter des Bürgerdienstes, überreichte während der Feier die Einbürgerungsurkunden. Zudem erhielten die neuen Bürgerinnen und Bürger ein Exemplar des Grundgesetzes, während Kinder unter 12 Jahren ein Collage-Gemälde geschenkt bekamen. Unter den Eingebürgerten befanden sich auch 17 Personen, die zuvor staatenlos gewesen waren.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Stephan Arnold am Klavier und seiner Tochter Jule an der Geige. Nach dem offiziellen Teil sangen die Anwesenden gemeinsam die Nationalhymne, bevor sie sich für ein Gruppenfoto aufstellten. Die Verantwortlichen ermutigten die Neubürger, sich aktiv ins lokale Gemeinschaftsleben einzubringen und ihre Erfahrungen und Perspektiven in die Stadtgesellschaft einzubringen.
In Marl leben derzeit rund 14.400 Menschen mit Migrationshintergrund, die über 120 verschiedene Nationen repräsentieren. Allein in diesem Jahr wurden bereits 367 Personen eingebürgert – davon 204 aus Syrien und 35 aus der Türkei, die damit die meisten Einbürgerungen stellen.
Die jüngste Einbürgerungsfeier unterstreicht die kulturelle Vielfalt der Stadt, in der mittlerweile mehr als 14.000 Einwohner internationale Wurzeln haben. Die 121 Neubürger stoßen zu einer Gemeinschaft, in der syrische und türkische Herkunftsländer unter den jüngeren Zuzügen besonders stark vertreten sind. Ihr offizieller Empfang umfasste sowohl symbolische Geschenke als auch den Appell, sich in das lokale Gemeinwesen einzubringen.






