1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Funkel hält Rückkehr offen
Der 1. FC Köln hat Cheftrainer Lukas Kwasniok nach einer Serie schlechter Ergebnisse entlassen. Der Verein liegt mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf dem 15. Tabellenplatz. Der ehemalige Trainer Friedhelm Funkel hat sich inzwischen zur Situation geäußert.
Kwasnioks Abgang folgt auf eine schwierige Phase mit 18 Spielen und lediglich zwei Siegen. Die schwachen Leistungen brachten die Mannschaft gefährlich nah an die Abstiegszone. Als Reaktion wurde René Wagner zum Interimstrainer ernannt, um das Team zu stabilisieren.
Friedhelm Funkel, der den FC Köln bereits dreimal trainiert hat, verteidigte Kwasnioks Arbeit. Er räumte ein, dass der Druck, in Köln zu trainieren, emotional belastend sei, betonte jedoch, dass die Probleme des Vereins über die Person des Trainers hinausgingen. Funkel bestätigte zwar, dass es keine Gespräche über eine vierte Amtszeit gegeben habe – schloss diese Option aber nicht vollständig aus.
Trotz der Turbulenzen zeigte sich Funkel zuversichtlich, dass Wagner das Team voranbringen könne. Zuletzt hatte Funkel in der Saison 2024/25 als Interimstrainer die Mannschaft während des Aufstiegsplayoffs betreut – ein Zeichen für seine anhaltende Verbundenheit mit dem Klub.
Nun setzt Köln auf Wagner, um kurzfristig Stabilität zu schaffen. Der knappe Vorsprung vor dem Abstiegsplatz macht jedes Spiel zur entscheidenden Begegnung. Funkels Äußerungen deuten an, dass die Tür für eine künftige Rückkehr nicht ganz geschlossen ist – konkrete Gespräche hat es jedoch noch nicht gegeben.






